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Du denkst wahrscheinlich, dass dein Hauptgegner beim…
Du denkst wahrscheinlich, dass dein Hauptgegner beim Blackjack der Dealer ist. Immerhin musst du den Dealer schlagen um die Hand zu gewinnen. Man könnte also meinen, dass das Casino dein größter Feind ist. Das Casino veranstaltet das Blackjackspiel und will sicher nicht, dass du gewinnst. Man könnte sogar denken, dass die anderen Spieler am Tisch das größte Hindernis darstellen. Das ist alles falsch.
Der größte Gegner, den du als professioneller Blackjackspieler zu schlagen hast ist die Person, die dir jeden Tag aus dem Spiegel ins Gesicht blickt. Du bist deine eigene Nemesis. Viele Blackjackspieler und andere Glücksspieler haben ihre Fähigkeiten oft bewiesen, nur um dann zu sehen, wie diese langsam verschwinden, weil sie nicht in der Lage sind, ihre eigenen Emotionen und Handlungen unter Kontrolle zu halten. Sie waren ihr eigener schlimmster Feind. Am Ende besiegten sie sich selbst. Ein typisches Beispiel ist der legendäre Blackjackspieler Ken Uston. Uston gründete und verwaltete eines der erfolgreichsten Blackjack-Teams in der Geschichte des Spiels und schrieb außerdem Bücher über das Kartenzählen, die zu Klassikern wurden. Er war ein Wunderkind und ein Experte im Kartenzählen. Was Fähigkeiten und die Hingabe zum Spiel angeht, haben nur wenige Spieler die Möglichkeiten eines Ken Uston erreicht.„Ausgebrannt“ Häufig hört man in Zusammenhang mit Spielerbeschreibungen das Wort „ausgebrannt“, denn sie sind emotional so instabil geworden, dass sie nur noch schlechte Entscheidungen am Kartentisch treffen. In der Pokerwelt ist vor allem Phil Hellmuth für seine ausgebrannten Phasen und Ausbrüche bekannt. Viele meinen, dass Hellmuth, einer der erfolgreichsten Pokerspieler aller Zeiten, jeden existierenden Poker-Rekord geknackt hätte, wenn er sich selbst am Pokertisch hätte kontrollieren können. Ist man ausgebrannt passiert das aus unterschiedlichen Gründen.
Ein Spieler kann mehrere Hände in Folge verlieren oder einen sogenannten „Bad Beat“ haben. Ein „Bad Beat“ am Blackjacktisch bedeutet, dass der Dealer eine 21 zeigt, und du hättest vorher aufgeben sollen. Dies sind alles Dinge die beim Blackjack passieren können, aber einige Spieler werden dadurch emotionaler beeinflusst als andere. Ein ausgebrannter Spieler trifft schlechte Entscheidungen. Er verliert die Zählung, ignoriert die Basisstrategie und spielt einfach wild drauf los. Oft wird ein ausgebrannter Spieler laut und ausfällig und lässt seine Wut am Dealer oder anderen Casino-Angestellten aus.
Das kann sogar soweit gehen, dass der Spieler gebeten wird, das Casino zu verlassen. Die eigenen Emotionen im Zaum halten
Es gibt einige Möglichkeiten, wie man das ausbrennen beim Blackjack vermeiden kann.
- Weggehen. Wenn die Dinge so schlecht laufen, dass du deine Emotionen nicht mehr unter Kontrolle halten kannst, beende die Sitzung kehre später wieder zurück. Es lohnt sich nicht zu bleiben, wenn dich dein emotionaler Zustand verlieren lässt.
- Jeden Tag Sport machen. Blackjackspieler verbringen viel Zeit damit, am Blackjacktisch zu sitzen. Dieser Bewegungsmangel kann zu Depressionen und emotionalen Problemen führen. Mache jeden Tag Sport indem du z.B. spazieren oder joggen gehst. Noch besser: nutze einige deiner Casino-Belohnungen für das Casino-Spa/Wellness. Sport hilft dabei den Blutdruck und deinen Puls zu senken. Diese Dinge helfen dir dabei am Blackjacktisch ruhig und konzentriert zu bleiben.
- Manchmal hilft es schon kurz aufzustehen und einige tiefe Atemzüge zu machen. Mache einen langsamen Spaziergang durch den Blackjack-Pit oder zu den Toiletten. Atme tief duch die Nase ein und durch den Mund wieder aus.
- Nimm es leicht und eins nach dem anderen. Wenn der Dealer eine Hand gewinnt, die er nicht hätte gewinnen sollen, gratuliere ihm! Freu dich darüber. Lass es hinter dir und gehe weiter zum nächsten.
Ein professioneller Blackjackspieler muss die Verantwortung für seine eigenen Handlungen und Verhaltensweisen übernehmen. Deine Mutter steht nicht neben dir und sagt dir, was du zu tun hast. Du musst selbst Disziplin walten lassen und dich selbst kontrollieren.