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CountingEdgeBLACKJACK-WISSEN SEIT 2003

BLACKJACK · WISSEN & PRAXIS

Blackjack-Regelvergleich: 3:2 und 6:5 vergleichen

Auf dieser Seite · 4 Abschnitte
  1. Zwei Blackjack-Spiele vergleichen
  2. So wird der Vergleich berechnet
  3. Berücksichtigte Regelwirkungen
  4. Quellen und Grenzen

Vergleiche zwei Blackjack-Tische anhand ihrer tatsächlichen Regeln. Stelle Auszahlung und Bedingungen für Spiel A und Spiel B ein. Der Vergleich zeigt, welche Unterschiede den Spieler begünstigen und wie sich der geschätzte Hausvorteil verändern kann.

Zwei Blackjack-Spiele vergleichen

Das Modell setzt korrekte Basisstrategie und gewöhnliches Blackjack voraus. Nebenwetten und Varianten wie Spanish 21 sind nicht enthalten. Es ist ein transparenter Näherungsvergleich, keine exakte Berechnung aller Kartenkombinationen.

Das Werkzeug benötigt JavaScript. Die Erklärung und Rechenannahmen stehen darunter.

So wird der Vergleich berechnet

Die Ausgangsbasis ist ein ungefährer Hausvorteil von 0,50 Prozent für acht Decks, S17, Verdoppeln auf beliebigen ersten zwei Karten, DAS, höchstens vier Hände nach dem Teilen, kein erneutes Teilen von Assen, keine weiteren Karten auf geteilte Asse, kein Surrender und 3:2-Auszahlung.

Auf diesen Vergleichswert werden die ausgewählten Regelwirkungen angewandt. Ein Plus beim Spielerertrag senkt den geschätzten Hausvorteil; ein Minus erhöht ihn. Die Unterschiede werden addiert, damit sich die beiden Konfigurationen nachvollziehbar gegenüberstellen lassen.

Eine exakte kombinatorische Berechnung kann abweichen, weil Regeln miteinander zusammenwirken. Auch Schnittkartenverfahren gegenüber Neumischen vor jeder Hand und zusammensetzungsabhängige Entscheidungen können Unterschiede erzeugen. Eine scheinbar sehr günstige Kombination im Näherungsmodell beweist daher keinen realen Spielervorteil.

Berücksichtigte Regelwirkungen

Die Angaben sind Prozentpunkte des Spielerertrags, keine relativen Prozentänderungen.

Änderung gegenüber der AusgangsbasisUngefähre Wirkung auf den Spielerertrag
6:5 statt 3:2−1,39 Prozentpunkte
H17 statt S17−0,22 Prozentpunkte
Kein Verdoppeln nach dem Teilen−0,14 Prozentpunkte
Verdoppeln nur auf 9–11−0,09 Prozentpunkte
Verdoppeln nur auf 10–11−0,18 Prozentpunkte
Late Surrender+0,07 Prozentpunkte
Asse erneut teilen+0,08 Prozentpunkte
Weitere Karten auf geteilte Asse+0,19 Prozentpunkte
Ein Deck statt acht+0,48 Prozentpunkte
Zwei Decks statt acht+0,19 Prozentpunkte
Vier Decks statt acht+0,06 Prozentpunkte
Sechs Decks statt acht+0,02 Prozentpunkte
Höchstens drei statt vier Hände−0,01 Prozentpunkte
Höchstens zwei statt vier Hände−0,10 Prozentpunkte

Beispiel: Unterscheiden sich zwei ansonsten gleich eingestellte Spiele nur durch 3:2 gegenüber 6:5, zeigt das Modell ungefähr 1,39 Prozentpunkte zusätzlichen Hausvorteil für 6:5. Es behauptet nicht, dass jeder 3:2-Tisch tatsächlich genau 0,50 Prozent hat.

Quellen und Grenzen

Prüfe immer das vollständige Regelwerk. Das Werkzeug bildet weder Penetration, Kartenzählen, Strategiefehler, Nebenwetten noch ungewöhnliche Varianten ab. Auch europäische Abrechnungsmodelle, die im Formular nicht auswählbar sind, werden nicht durch das Ergebnis bestätigt. Für eine konkrete Hand nutze das Strategie-Tool nur innerhalb seiner unterstützten Profile.

Ein günstigerer geschätzter Hausvorteil macht Glücksspiel nicht risikofrei. Verwende feste Zeit- und Geldgrenzen und bei Bedarf die Informationen zu verantwortungsvollem Spielen.