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Vergleiche zwei Blackjack-Tische anhand ihrer tatsächlichen Regeln. Stelle Auszahlung und Bedingungen für Spiel A und Spiel B ein. Der Vergleich zeigt, welche Unterschiede den Spieler begünstigen und wie sich der geschätzte Hausvorteil verändern kann.
Zwei Blackjack-Spiele vergleichen
Das Modell setzt korrekte Basisstrategie und gewöhnliches Blackjack voraus. Nebenwetten und Varianten wie Spanish 21 sind nicht enthalten. Es ist ein transparenter Näherungsvergleich, keine exakte Berechnung aller Kartenkombinationen.
Das Werkzeug benötigt JavaScript. Die Erklärung und Rechenannahmen stehen darunter.
So wird der Vergleich berechnet
Die Ausgangsbasis ist ein ungefährer Hausvorteil von 0,50 Prozent für acht Decks, S17, Verdoppeln auf beliebigen ersten zwei Karten, DAS, höchstens vier Hände nach dem Teilen, kein erneutes Teilen von Assen, keine weiteren Karten auf geteilte Asse, kein Surrender und 3:2-Auszahlung.
Auf diesen Vergleichswert werden die ausgewählten Regelwirkungen angewandt. Ein Plus beim Spielerertrag senkt den geschätzten Hausvorteil; ein Minus erhöht ihn. Die Unterschiede werden addiert, damit sich die beiden Konfigurationen nachvollziehbar gegenüberstellen lassen.
Eine exakte kombinatorische Berechnung kann abweichen, weil Regeln miteinander zusammenwirken. Auch Schnittkartenverfahren gegenüber Neumischen vor jeder Hand und zusammensetzungsabhängige Entscheidungen können Unterschiede erzeugen. Eine scheinbar sehr günstige Kombination im Näherungsmodell beweist daher keinen realen Spielervorteil.
Berücksichtigte Regelwirkungen
Die Angaben sind Prozentpunkte des Spielerertrags, keine relativen Prozentänderungen.
| Änderung gegenüber der Ausgangsbasis | Ungefähre Wirkung auf den Spielerertrag |
|---|---|
| 6:5 statt 3:2 | −1,39 Prozentpunkte |
| H17 statt S17 | −0,22 Prozentpunkte |
| Kein Verdoppeln nach dem Teilen | −0,14 Prozentpunkte |
| Verdoppeln nur auf 9–11 | −0,09 Prozentpunkte |
| Verdoppeln nur auf 10–11 | −0,18 Prozentpunkte |
| Late Surrender | +0,07 Prozentpunkte |
| Asse erneut teilen | +0,08 Prozentpunkte |
| Weitere Karten auf geteilte Asse | +0,19 Prozentpunkte |
| Ein Deck statt acht | +0,48 Prozentpunkte |
| Zwei Decks statt acht | +0,19 Prozentpunkte |
| Vier Decks statt acht | +0,06 Prozentpunkte |
| Sechs Decks statt acht | +0,02 Prozentpunkte |
| Höchstens drei statt vier Hände | −0,01 Prozentpunkte |
| Höchstens zwei statt vier Hände | −0,10 Prozentpunkte |
Beispiel: Unterscheiden sich zwei ansonsten gleich eingestellte Spiele nur durch 3:2 gegenüber 6:5, zeigt das Modell ungefähr 1,39 Prozentpunkte zusätzlichen Hausvorteil für 6:5. Es behauptet nicht, dass jeder 3:2-Tisch tatsächlich genau 0,50 Prozent hat.
Quellen und Grenzen
- Wizard of Odds: Wirkung von Blackjack-Regeländerungen.
- Wizard of Odds: Hausvorteilsrechner und Annahmen.
- Blackjack-Regeln und Hausvorteil für die begriffliche Einordnung.
Prüfe immer das vollständige Regelwerk. Das Werkzeug bildet weder Penetration, Kartenzählen, Strategiefehler, Nebenwetten noch ungewöhnliche Varianten ab. Auch europäische Abrechnungsmodelle, die im Formular nicht auswählbar sind, werden nicht durch das Ergebnis bestätigt. Für eine konkrete Hand nutze das Strategie-Tool nur innerhalb seiner unterstützten Profile.
Ein günstigerer geschätzter Hausvorteil macht Glücksspiel nicht risikofrei. Verwende feste Zeit- und Geldgrenzen und bei Bedarf die Informationen zu verantwortungsvollem Spielen.
