{"id":3631,"date":"2015-04-21T16:30:11","date_gmt":"2015-04-21T16:30:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.countingedge.com\/de\/professionelle-blackjack-spieler\/peter-griffin-card-counter\/"},"modified":"2020-07-08T00:20:01","modified_gmt":"2020-07-08T00:20:01","slug":"peter-griffin","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.countingedge.com\/de\/professionelle-blackjack-spieler\/peter-griffin\/","title":{"rendered":"Peter Griffin"},"content":{"rendered":"<h2>Overview<\/h2>\n<h3>Overview<\/h3>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full \" src=\"https:\/\/www.countingedge.com\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/peter-griffin-blackjack.png\" alt=\"Peter Griffin\" \/><\/p>\n<p>Peter Griffin hatte eine Sache mit vielen anderen Blackjack Kartenz\u00e4hlern gemeinsam, die das 17+4 Spiel revolutionierten. Er war Mathematiker. Viele Vorreiter des Kartenz\u00e4hlens hatten einen mathematischen Hintergrund. Peter Griffin war einer dieser M\u00e4nner.<\/p>\n<p>Er wurde 1937 in New Jersey geboren und stammte aus einer sehr gebildeten Familie. Sein Gro\u00dfvater war Mathematikprofessor am Reed College und verfasste sogar Collegeb\u00fccher \u00fcber Mathematik. Kein Wunder, dass Peter Griffin mit einer Faszination f\u00fcr Zahlen und Warscheinlichkeiten aufwuchs, den Herzst\u00fccken des Kartenz\u00e4hlens.<\/p>\n<p>Nach seiner schulischen Ausbildung nahm Peter Griffin 1965 einen Job als Mathematikprofessor an der California State University in Sacramento an, an der er bis zu seinem Tode 1998 t\u00e4tig blieb. Wie viele andere, z.B. auch Stanford Wong, entwickelte Griffin seine Vorliebe f\u00fcr Blackjack und das Kartenz\u00e4hlen w\u00e4hrend seiner T\u00e4tigkeit als Matheprofessor.<\/p>\n<div class=\"alert alert-info\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone\" src=\"https:\/\/www.countingedge.com\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/lasvegasusa-de.jpg\" alt=\"Bestes Deutsches Casino\" width=\"950\" height=\"417\" \/> <\/p>\n<div align=\"center\"><a class=\"btn btn-theme btn-lg\" href=\"https:\/\/www.countingedge.com\/recommends\/luckyred\/\" target=\"_blank\" data-bgcolor=\"#CC3333\" data-bghovercolor=\"#242424\" data-txtcolor=\"#FFFFFF\" data-txthovercolor=\"#FFFFFF\" >\u2764 Besuchen Sie mein Lieblingskasino \u2764<\/a><\/div>\n<p> <\/div>\n<p>Griffins Interesse an Black Jack kann bis 1970 zur\u00fcckverfolgt werden. In diesem Jahr bot er einen Kurs \u00fcber die Mathematik des Kartenspielens in seiner Universit\u00e4t an. Kurse dieser Art wurden immer beliebter und in vielen renommierten Hochschulen, darunter auch dem MIT, angeboten. Die Kurse von Peter Griffin waren Vorreiter f\u00fcr die heute angebotenen Kurse zur Spieltheorie.<\/p>\n<p>Um den Lehrplan f\u00fcr den Unterricht entwickeln zu k\u00f6nnen, musste Griffin Nachforschungen anstellen und verschiedene Theorien des Kartenz\u00e4hlens und andere Blackjack-Wahrscheinlichkeiten testen. Daf\u00fcr gab es nur eine M\u00f6glichkeit: er ging nach Las Vegas. Griffin wollte seine Theorien bei einem Live-Blackjack-Spiel testen. Die ersten Male waren eine Katastrophe. Griffin kam nach jedem Besuch niedergeschlagen aus dem Casiono zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Aber aus den Niederlagen enwickelten sich langsam Fortschritte. Peter Griffin wollte noch mehr nachforschen und lernen. Er vertiefte sich in alle Schriften, die er zum Thema finden konnte. Er \u00fcbte und analysierte die Techniken, die er gelernt hatte und verfeinerte eventuelle Ungenauigkeiten. Griffin verfolgte aber noch einen anderen Ansatz. Er begann eine beachtliche Menge Statistiken professioneller Blackjack-Spieler in Atlantic City, Las Vegas und Reno zusammenzustellen.<\/p>\n<p>Dies war eine bahnbrechende Arbeit hinsichtlich der Kartenz\u00e4hlmethodik. Durch den Vergleich der Statistiken war Peter Griffin in der Lage festzustellen, dass es Unterschiede im Hausvorteil gab, je nachdem, wo man spielte. Dieses Wissen war nicht unbedingt neu, aber Griffin war einer der ersten, der die Unterschiede zwischen den einzelnen Casinos von Atlantic City bis Las Vegas herausfand.<\/p>\n<p>In vielerlei Hinsicht war Peter Griffin&#8217;s Arbeit auf dem Gebiet des Blackjack \u00e4hnlich der von Bill James hinsichtlich des Baseballs. Griffins Erkenntnisse trugen viel zum Verst\u00e4ndnis des Kartenz\u00e4hlens bei. Peter Griffin war einer der ersten, der genaue Prozentzahlen beim Blackjack berechnete. So ermittelte er, dass der durchschnittliche Blackjack-Spieler einen Nachteil von 2% hatte. Niemand vorher hatte eine derma\u00dfen genaue Zahl hinsichtlich von Wahrscheinlichkeiten angegeben. Griffin ermittelte daraufhin die durchschnittlichen Gewinne bei bestimmten H\u00e4nden, wenn Strategien angewendet werden.<\/p>\n<p>Der Gro\u00dfteil von Griffin\u2019s Arbeit wird von vielen Kartenz\u00e4hlern nicht verstanden, wurde aber dennoch zur wesentlichen Grundlage des Kartenz\u00e4hlens.<\/p>\n<p>Zu Griffins Zeiten ver\u00f6ffentlichte man gern die eigenen Informationen in Bezug auf das Kartenz\u00e4hlen in einem Buch. Viele Autoren beworben ihre jeweiligen Systeme in eigenen B\u00fcchern und Griffin bildete dabei keine Ausnahme. Er schrieb und ver\u00f6ffentlichte 1979 <em>Die Theorie des Blackjack: Das vollst\u00e4ndige Kartenz\u00e4hler-Handbuch des Casinospiels 17+4<\/em>.<\/p>\n<p>Das Buch wurde schnell ein Klassiker in der Blackjack-Literatur. Es war erfolgreich, aber vielleicht nicht so erfolgreich wie die B\u00fccher von Edward Thorp und Arnold Snyder. Vielleicht liegt das an Griffin&#8217;s Schreibtstil. Er war ein sehr gebildeter Mann und schrieb dementsprechend. Einige Blackjack-Spieler fanden das Buch zu wissenschaftlich und akademisch.<\/p>\n<p>Man kann aber sagen, dass Peter Griffin&#8217;s gr\u00f6\u00dfte Leidenschaft dem Unterrichten galt. Das unterscheidet ihn von vielen anderen Blackjack-Experten. Peter Griffin war kein Kartenz\u00e4hler per se, aber ein Ausbilder. Andere Autoren, die \u00fcber Blackjack und das Kartenz\u00e4hlen schrieben, versuchten, vom Kartenspielen zu leben.<\/p>\n<p>Dies war nie Peter Griffin\u2019s Ziel. Er war vollkommen damit zufrieden, die Methoden des Kartenz\u00e4hlens zu studieren und seine Erkenntnisse in seinen College-Kursen weiterzugeben. Und tats\u00e4chlich war er Zeit seines Lebens als Lehrer t\u00e4tig.<\/p>\n<p>1998 starb Peter Griffin in Folge einer Prostatakrebserkrankung. Obwohl sein Name nicht so bekannt ist, wie der von Blackjack-Spielern wie Ken Uston, Edward Thorp oder Stanford Wong, so hat er doch entscheidend zur Effizienz vieler Kartenz\u00e4hlmethoden beigetragen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Overview Overview Peter Griffin hatte eine Sache mit vielen anderen Blackjack Kartenz\u00e4hlern gemeinsam, die das 17+4 Spiel revolutionierten. Er war Mathematiker. Viele Vorreiter des Kartenz\u00e4hlens hatten einen mathematischen Hintergrund. Peter Griffin war einer dieser M\u00e4nner. Er wurde 1937 in New Jersey geboren und stammte aus einer sehr gebildeten Familie. 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