{"id":3628,"date":"2015-04-21T16:25:40","date_gmt":"2015-04-21T16:25:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.countingedge.com\/de\/professionelle-blackjack-spieler\/edward-o-thorp\/"},"modified":"2021-03-08T18:09:02","modified_gmt":"2021-03-08T18:09:02","slug":"edward-o-thorp","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.countingedge.com\/de\/professionelle-blackjack-spieler\/edward-o-thorp\/","title":{"rendered":"Edward O. Thorp &#8211; Film 21 erz\u00e4hlt."},"content":{"rendered":"<h2>Overview<\/h2>\n<h3>Overview<\/h3>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full \" src=\"https:\/\/www.countingedge.com\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/edward-o-thorp.jpg\" alt=\"Edward O. Thorp\" \/><\/p>\n<p>Egal, welchen Blackjack-Spieler man fragt, wer der &#8222;Godfather&#8220; des Kartenz\u00e4hlens ist, sie alle werden wahrscheinlich mit Edward O. Thorp antworten. Niemand hat mehr Menschen an das Kartenz\u00e4hlen beim Blackjack herangef\u00fchrt, als Thorp, der auch 1962 das wegweisende Buch <em>Beat The Dealer <\/em>schrieb. Bisher wurde das Buch 700.000 mal verkauft und gilt bis heute als das ultimative Handbuch zum Kartenz\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Thorp wurde 1932 in Chicago, Illinois geboren. Seinen Hintergrund bilden die Mathematik und Wahrscheinlichkeitsrechnung und forscht man in seiner Vergangenheit, finden sich eine Menge Einblicke dar\u00fcber, warum er so erfolgreich im Blackjack sein konnte. Thorp war in erster Karriere Mathematikprofessor und er lehrte an zahlreichen renommierten Universit\u00e4ten der Vereinigten Staaten.<\/p>\n<p>Thorp unterrichtete Mathematik an der New Mexico State University, der University of California in Irvine und am MIT. Thorp&#8217;s Verbindung zum MIT ist vor allem deshalb interessant, weil in den Jahren nach seiner bahnbrechenden Arbeit auf dem Gebiet des Kartenz\u00e4hlens eine Gruppe von MIT-Studenten versuchte, mit Hilfe von Thorp&#8217;s Grunds\u00e4tzen eine erhebliche Geldsumme beim Blackjack zu machen. Diese Geschichte wird auch im Film <em>21 erz\u00e4hlt.<\/em><\/p>\n<div class=\"alert alert-info\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone\" src=\"https:\/\/www.countingedge.com\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/lasvegasusa-de.jpg\" alt=\"Bestes Deutsches Casino\" width=\"950\" height=\"417\" \/> <\/p>\n<div align=\"center\"><a class=\"btn btn-theme btn-lg\" href=\"https:\/\/www.countingedge.com\/recommends\/luckyred\/\" target=\"_blank\" data-bgcolor=\"#CC3333\" data-bghovercolor=\"#242424\" data-txtcolor=\"#FFFFFF\" data-txthovercolor=\"#FFFFFF\" >\u2764 Besuchen Sie mein Lieblingskasino \u2764<\/a><\/div>\n<p> <\/div>\n<p>Die Entwicklung von Thorp&#8217;s Kartenz\u00e4hlmethode war ein langer und beschwerlicher Prozess. Seine Forschungen basierten zun\u00e4chst auf einer Ver\u00f6ffentlichung von John L. Kelly im Jahre 1956. Kelly entwickelte etwas, das sich das &#8222;Kelly-Kriterium&#8220; nannte. Das &#8222;Kelly-Kriterium&#8220; wird sogar heute noch von vielen Blackjack-Spielern und anderen Gl\u00fcckspielern umgesetzt.<\/p>\n<p>Edward Thorp suchte nach einem Weg, diese Methode zu verbessern. Eine Studie hinsichtlich \u00e4hnlicher Pioniere auf dem Gebiet des Kartenz\u00e4hlens zeigt, das die meisten Kartenz\u00e4hl-Systeme auf diese Weise entstehen. Jemand versucht, die von einem anderen entwickelte Methode zu verbessern. Jedoch barg die Thorp-Methode ein erhebliches Risiko, von den Casinos durchschaut zu werden. Thorp setzte n\u00e4mlich einen Computer ein.<\/p>\n<div class=\"alert alert-info\"><button type=\"button\" class=\"close\" data-dismiss=\"alert\" aria-hidden=\"true\">&times;<\/button><a href=\"https:\/\/www.countingedge.com\/de\/online-blackjack\/\">Online Blackjack<\/a> ist so bequem. 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Nach einer Reihe von Testversuchen, war Thorp bereit, seine Grunds\u00e4tze in einem Live-Spiel zu \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n<p>Die Casinos von Reno, Lake Tahoe und Las Vegas waren die Ziele von Thorp&#8217;s Blackjack-Test. Es stand au\u00dfer Frage, dass mehr als ein Casino und mehr als ein Standort dazu n\u00f6tig waren. H\u00e4tte man Thorp w\u00e4hrend seiner Nachforschungen erwischt, er w\u00e4re mit Sicherheit in Nevada&#8217;s Schwarzbuch der Gl\u00fccksspieler eingegangen, die beim Schummeln oder \u00e4hnlichen Betrugsversuchen in Casinos erwischt wurden. Zu dieser Zeit tauschten sich Casinos untereinander aus. Wurde man in einem Casino erwischt, wurde man automatisch auch von allen anderen ausgeschlossen.<\/p>\n<p>Um seine Kartenz\u00e4hlmethode testen zu k\u00f6nnen, ben\u00f6tigte Edwarp Thorp Kapital. Mit anderen Worten, er ben\u00f6tigte eine Spiel-Bankroll. Mit seinem Gehalt als Mathematikprofessor konnte er sich das Blackjack-Spielen unm\u00f6glich leisten. Thorp schaffte es, Manny Kimmel &#8211; einen High-Roller mit dubiosem Hintergrund &#8211; davon zu \u00fcberzeugen, 10.000 Dollar zu investieren.<\/p>\n<p>Zuerst besuchten die beiden Reno und Lake Tahoe, weil diese Orte kleinere Gl\u00fccksspielschaupl\u00e4tze als Las Vegas waren. Die Chancen, dass beide beim Blackjack-Spielen erwischt wurden, waren in kleinen Casinos geringer.<\/p>\n<p>Nach einem ersten Test-Wochenende, hatten Thorp und Kimmel \u00fcber 11.000 Dollar zusammen erspielt. Sie waren von der Wirksamkeit der Methode \u00fcberzeugt, wollten sie aber trotzdem auch in Las Vegas testen. In den folgenden Wochen wandten Thorp und Kimmel ihre Kartenz\u00e4hlmethode in Las Vegas sehr erfolgreich an.<\/p>\n<p>Auch wenn f\u00fcr Las Vegas einige zus\u00e4tzliche Anpassungen n\u00f6tig waren. Thorp wechselte sehr h\u00e4ufig sein Assehen, damit er nicht entdeckt wurde. Diese Verkleidungen bestanden vor allem aus falschen B\u00e4rten und Sonnenbrillen. Zur gleichen Zeit, als Thorp Blackjack spielte, testete ein anderes Team seine Strategien beim Baccarat. Auch dabei hatten sie immensen Erfolg.<\/p>\n<p>Trotz aller Versuche, die Kartenz\u00e4hmethode geheim zu halten, sprach es sich unter den seri\u00f6sen Blackjack-Spielern schnell herum. Thorp wurde praktisch \u00fcber Nacht zu einer Ber\u00fchmheit innerhalb der Blackjack-Gemeinde. Er sah, dass das Interesse gro\u00df war und ver\u00f6ffentlichte daraufhin sein wegweisendes Blackjack-Buch.<\/p>\n<p>Im Laufe der Jahre wurden zahlreiche Kartenz\u00e4hlmethoden entwickelt, aber das von Edward Thorp entwickelte Prinzip ist und bleibt die Grundlage nahezu aller vorhandenen Systeme. Die Wissenschaft und Mathematik, die Thorp zur Erarbeitung seiner Kartenz\u00e4hlmethode eingesetzt hatte zeigt, dass Blackjack ein schlagbares Spiel f\u00fcr den gebildeten Spieler bleibt. Trotz der anhaltenden Versuche der Casinos, das Kartenz\u00e4hlen zu vernichten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Overview Overview Egal, welchen Blackjack-Spieler man fragt, wer der &#8222;Godfather&#8220; des Kartenz\u00e4hlens ist, sie alle werden wahrscheinlich mit Edward O. Thorp antworten. Niemand hat mehr Menschen an das Kartenz\u00e4hlen beim Blackjack herangef\u00fchrt, als Thorp, der auch 1962 das wegweisende Buch Beat The Dealer schrieb. 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